10. Juni 2026
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Viele Lager investieren in Automatisierung, schöpfen ihr volles Potenzial aber aufgrund fragmentierter Software und mangelhafter Integration nicht aus. SAP Extended Warehouse Management (EWM) bietet eine solide Grundlage, doch laut Martijn Herder, CEO der Inther Group, liegt der entscheidende Unterschied in der Implementierung. „Genau hier liegt der Mehrwert eines integrierten Ansatzes, wo Software und Logistikprozesse Hand in Hand gehen.

Automatisierung wird zunehmend eingesetzt, um Kapazität und Effizienz zu steigern. Ohne die passende Softwareebene bleibt diese Investition jedoch oft ungenutzt. SAP Extended Warehouse Management (EWM) hat sich zu einem der umfassendsten und flexibelsten Lagerverwaltungssysteme auf dem Markt entwickelt. „Technologie allein genügt jedoch nicht“, so Martijn Herder, CEO der Inther Group. „Die wahre Herausforderung besteht darin, diese leistungsstarke Software in einen optimal funktionierenden Logistikbetrieb zu integrieren.

Von der Softwareimplementierung zur Komplettlösung
Während sich viele Implementierungen auf die technische Konfiguration eines Lagerverwaltungssystems konzentrieren, verfolgt die Inther Group einen ganzheitlicheren Ansatz. Durch die Integration von Software, Automatisierung und Intralogistikprozessen entsteht eine Lösung, die nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis funktioniert.

EWM-Burger-2.jpgIn modernen Lagerhallen ist die Integration von Software und Hardware von entscheidender Bedeutung..

Herder betont diesen Unterschied: „SAP EWM ist extrem leistungsstark, aber auch komplex. Der Mehrwert liegt in der Anwendung im laufenden Betrieb. Dank unserer Erfahrung mit Software und Automatisierung optimieren wir Prozesse durchgängig, anstatt lediglich ein System zu installieren.“ Dieser integrierte Ansatz stellt sicher, dass SAP EWM nicht als eigenständiges IT-System, sondern als zentrale Steuereinheit des Lagers implementiert wird.

Nahtlose Integration mit der Automatisierung
In modernen Lagern ist die Verbindung zwischen Software und Materialflusssystemen entscheidend. Man denke an Shuttle-Systeme, Sortieranlagen, AMRs und Förderbänder. Diese Anlagen erfordern Echtzeitsteuerung und fehlerfreie Kommunikation. „Wir verfügen über jahrelange Erfahrung in der Entwicklung und Integration dieser Systeme und setzen dieses Wissen direkt in SAP EWM-Implementierungen ein. Dadurch entsteht ein stabiles und effizientes Zusammenspiel von Software und Hardware“, so Herder.

Der größte Nutzen liegt in der Integration“, fährt er fort. "Wenn SAP EWM und Automatisierung perfekt aufeinander abgestimmt sind, erzielt man das volle Potenzial beider Systeme. Dies spiegelt sich in Durchsatz, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit wider. Für Endnutzer bedeutet dies weniger Störungen, höhere Leistung und eine zukunftssichere Lagerstruktur."

EWM-Components-2.jpgSAP EWM ist eines der umfassendsten und flexibelsten Lagerverwaltungssysteme auf dem Markt.

Echtzeitkontrolle und -einblicke
Laut Herder bietet eine optimal konfigurierte SAP EWM-Umgebung vollständige Echtzeitkontrolle über alle Lagerprozesse. „Jeder Schritt ist transparent und nachvollziehbar. Ziel ist nicht nur Einblick, sondern Kontrolle. Man möchte auf Basis von Echtzeitdaten agieren können, um flexibel auf Nachfrage- und Betriebsänderungen reagieren zu können. Dank unserer Integrationskompetenz werden diese Daten sofort in konkrete Maßnahmen umgesetzt.

Skalierbarkeit ohne Komplexität
Für viele Unternehmen ist Wachstum unvorhersehbar. Neukunden, sich ändernde Auftragsprofile oder saisonale Spitzen erfordern eine skalierbare Lösung. SAP EWM bietet diese Flexibilität, doch die Konfiguration entscheidet über deren effektive Nutzung.

Dank des modularen Ansatzes der Inther Group lassen sich Prozesse einfach anpassen oder erweitern, ohne zusätzliche Komplexität zu verursachen. Neue Automatisierungen, zusätzliche Kapazitäten oder geänderte Workflows werden nahtlos in dieselbe Umgebung integriert. Dadurch eignet sich das System für ein breites Anwendungsspektrum: vom E-Commerce und Einzelhandel bis hin zu 3PL- und Produktionsumgebungen.

Ein Partner für Software und Betrieb
Ein wichtiger Vorteil dieses Ansatzes ist, dass ein einziger Partner sowohl für die Software als auch für die Integration mit der physischen Logistik verantwortlich ist. Dies verhindert eine Fragmentierung und gewährleistet kurze Kommunikationswege während der Implementierung und des Betriebs. Herder: „In vielen Projekten werden Software und Automatisierung von verschiedenen Anbietern bereitgestellt. Das führt oft zu Koordinationsproblemen. Durch die Bündelung dieser Verantwortlichkeiten können wir schneller handeln und bessere Ergebnisse erzielen. Für Unternehmen bedeutet das weniger Risiko, schnellere Implementierungen und eine Lösung, die sich optimal an den praktischen Bedürfnissen orientiert.“

EWM-Icons-2.jpgSAP Extended Warehouse Management (EWM) bietet eine leistungsstarke Grundlage.

Von der Implementierung zur kontinuierlichen Optimierung
Ein SAP-EWM-Projekt endet nicht mit dem Go-Live, betont Herder. „Genau danach beginnt die Phase, in der Prozesse weiter optimiert und an veränderte Gegebenheiten angepasst werden. Die Inther Group unterstützt Unternehmen auch in dieser Phase mit Fokus auf Leistungssteigerung, Expansion und Innovation. Denken Sie an die Integration neuer Automatisierungen, die Optimierung von Kommissionierstrategien oder den Einsatz von Datenanalysen für mehr Effizienz.

Die Kombination von SAP EWM mit dem integrierten Ansatz der Inther Group bietet eine solide Basis für Lager, die wachsen und innovativ sein wollen. Nicht nur durch die Digitalisierung von Prozessen, sondern indem sie diese wirklich intelligenter und effizienter gestalten.“ Für Herder ist der Unterschied klar: „Nicht die Technologie selbst, sondern ihre Anwendung entscheidet über den Erfolg des Lagers.“

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