Intelligente Intralogistik für den Pharmasektor

17. Dezember 2020
Pharma
Unternehmen

Die Zuverlässigkeit von Lieferungen im Pharmabereich ist buchstäblich lebenswichtig. Während es Verbrauchern vielleicht nichts ausmacht, wenn eine Online-Bestellung einen Tag später eintrifft, gilt dies nicht für Medikamente. Genau in diesem komplexen und anspruchsvollen Sektor zeichnet sich die Inther Group durch umfassende Automatisierung und innovative Lösungen aus.

Der Pharmabereich ist einer unserer wichtigsten Märkte“, sagt Paul Hermsen, CEO der Inther Group. „Das Bestellprofil unterscheidet sich grundlegend vom E-Commerce. Während eine durchschnittliche Online-Bestellung im Einzelhandel kaum mehr als ein oder zwei Artikel umfasst, bestellen Apotheken und Krankenhäuser oft Dutzende. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind zudem entscheidend.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet die Inther Group fortschrittliche Lösungen wie den A-Frame für die automatisierte Kommissionierung an. Diese Technologie ist ideal für pharmazeutische Produkte und Verpackungen geeignet. Eine Bestellung wird innerhalb von Sekunden zusammengestellt und automatisch verpackt. „Das ist nicht nur blitzschnell, sondern auch extrem fehlerfrei“, so Hermsen.

aframe-header.jpgDer A-Frame für die automatisierte Kommissionierung


Zentrale Abfüllung und FMD: Komfort und Sicherheit

Die zentrale Abfüllung (Central Filling) gewinnt bei Dauermedikamenten und Medikamenten für zu Hause immer mehr an Bedeutung: Bestellungen werden direkt vom Zentrallager an den Kunden versandt, ohne die Beteiligung der Apotheke. „Zuverlässigkeit ist hier von größter Bedeutung“, betont Hermsen. „Schließlich erhält der Kunde die Medikamente sofort, ohne die Kontrollen einer Apotheke.

Inther hat außerdem eine eigene FMD-Lösung entwickelt, ein System, das Arzneimittel automatisch anhand der europäischen Richtlinie über gefälschte Arzneimittel (FMD) prüft. „Damit wird sichergestellt, dass jedes Medikament echt und nicht gefälscht ist“, erklärt Hermsen.

Automatisierung zahlt sich in komplexen Situationen aus

Laut Inther eignet sich der Pharmasektor ideal für eine umfassende Automatisierung. Nicht nur aufgrund der hohen Zuverlässigkeitsanforderungen, sondern auch wegen Personalmangels und steigender Lohnkosten. „Wir konzentrieren uns auf Distributionszentren mit mindestens 20 bis 30 Mitarbeitern. Dort besteht ein großes Potenzial, von unserer Technologie zu profitieren“, so Hermsen. „Das kann zu einer Produktivitätssteigerung von bis zu 50 Prozent führen.

Von der Beratung zum Service

Inther bietet nicht nur die Technologie, sondern begleitet seine Kunden von der Analyse und dem Business Case bis hin zur Implementierung und dem langfristigen Service. „Wir fangen mit der Beratung an: Wir verstehen das Problem und den Bedarf“, sagt Hermsen. Anschließend wird eine Lösung entwickelt, erstellt und implementiert. Auch nach der Auslieferung bleibt Inther mit langfristigen Serviceverträgen in Kontakt. „Einige Kunden arbeiten seit über zwanzig Jahren mit uns zusammen.

Innerhalb der Inther-Gruppe hat sich der Pharmasektor zu einem Schwerpunkt entwickelt. Mit Referenzen unter anderem bei Apothekenketten und Anbietern von chirurgischen Instrumenten positioniert sich das Unternehmen als Spezialist. „Es ist ein überschaubarer Markt mit hohen Anforderungen“, sagt Hermsen. „Aber genau deshalb können wir den Unterschied machen.

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